Rahmenplan
Ausbau der Wegestrukturen
Wie im
Grünkonzept dargestellt, werden diverse Verbindungen innerhalb des Stadtteils fußgängerfreundlich und barrierefrei ausgebaut. Die Verbindungen werden mit Alleen sichtbar gemacht; hierzu gehört beispielsweise die Brücke über die Ennepe, welche sich nördlich des Dieckerhoff-Geländes befindet.
Mobilitätsstationen & Nahversorgungszentren
Die Nahversorgungszentren, welche für jeden Einwohnenden innerhalb von 500 Metern Entfernung befinden, werden durch weitere Nutzungen ergänzt. In einem ersten Schritt werden Mobilitätsstationen mit Anlagen für Bike- und Car-Sharing, Bushaltestellen für den neuen Wasserstoffbus eingerichtet. Später folgen Drohnenlandeplätze, welche zum Beispiel für die Versorgung von mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt werden können. Hinzukommen zudem Flächen für Ärzte und Apotheken, sowie Büroflächen. Die neuen Nutzungen entstehen durch Stapelung oder Anbauten; ebenfalls werden die Parkplatzflächen entsiegelt und begrünt.
Quartiersmanagement, Umgestaltung Gemeindehaus
Die Kirche wird zu einem Quartiersmanagement wird zu einem Quartiersmanagement als zentraler Anlaufstelle für Bürger:innen und Akteure etabliert. Hierbei wirkt es unter anderem als Schnittstelle zur Politik und Verwaltung und treibt die Entwicklung des Stadtteils von innen heraus an.
Erlebbarmachung der Ennepe
Nördlich des Dieckerhoff-Geländes entsteht auf der ehemaligen Flächen der Kirmesgruppen ein neuer vielfältiger Freiraum. Es entsteht ein Strandabschnitt, an dem die Ennepe erlebbar gemacht wird. Neben einem Treffpunkt und Beachvolleyballfeldern entsteht eine Liegewiese. Mit einer Brücke wird ein Übergang nach Norden gebaut. Angrenzend an die Bahngleise entsteht zudem der sogenannte „Gemeinschaftswald“. Die Fläche wird deutlich aufgeforstet und später für Bewohner:innen, zum Beispiel für den Bau von Baumhäusern, geöffnet.
Energie- und Innovationspark AVU & Urbanes Gärtnern
Im östlichen Bereich der AVU-Fläche wird die bestehende Lagerhalle begrünt und mit Solar-Panels überdacht. Daneben entsteht der soziale Garten, bei dem die Menschen des Stadtteils auf einer öffentlichen Fläche gemeinsam Landwirtschaft betreiben können.
Wohnumfeldverbesserung & Lärmschutzmaßnahmen
Auf der Schnellmarkstraße wird eine großzügige Wohnumfeldverbesserung durchgeführt, bei der verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden. Neben dem Bau von Lärmschutzwänden werden die Gebäude saniert und im Rahmen des Fassadenprogrammes begrünt. Hinzu kommt eine Verkleinerung des Verkehrsraumes, welcher zugunsten der Bewohner:innen und Fußgänger:innen zu einem öffentlichen Freiraum umgestaltet wird.
(zu den Raumbildern)
Train-On-Trail-Route
Die Bahntrasse, auf der lediglich zweimal täglich ein Zug in langsamem Tempo fährt, wird zu den sonstigen Zeiten als öffentlicher Weg etabliert. Insbesondere für Jogger:innen und Wandernde ergibt sich hier ein sogenannter „Train-On-Trail“.
(zu den Raumbildern)
Aufwertung von Spielplätzen, dem Schulhof, Tennisplatz und Sportplatz
Diverse Sport- und Freizeitangebote werden im Rahmen der Entwicklung aufgewertet. Je nach Bedarf wird die Zugänglichkeit durch neue Wege verbessert, neue Spiel- und Sportgeräte installiert und die Räumlichkeiten wie Vereinsheime ausgebaut.
Mehrgenerationenwohnen & Inklusives Wohnen
Neben dem Mehrgenerationenangebot auf dem ehemaligen Hundespielplatz wird ein zweites Angebot nördlich des Kleingartenvereins und südlich der Neubauten des Bauvereins umgesetzt. Dieses grenzt an eine grüne Wegeverbindung. Als Träger wird der Bauverein Gevelsberg vorgeschlagen.
Kläranlage als Park & Freibad
Die bestehenden Infrastruktur der Kläranlage wird in einem ersten Schritt für die Bewohner:innen geöffnet. Neben einer Nutzung als öffentlicher Park – parallel zur Nutzung als Kläranlage – kann die Anlage auch der Bildung dienen. Synergieeffekte mit dem Vertical Farming im Stadtteil sind im Rahmen von Aquaponik zu nutzen. Sollte die Kläranlage zu einem späteren Zeitpunkt (teilweise) aufgegeben werden, ist eine Anschlussnutzung als reine Parkanlage mit Freibad vorstellbar.