Es wird sichtbar, dass viele Grünstrukturen nicht für die Bürger:innen zugänglich sind. Hierzu gehören unter anderem die Ennepeaue, die Grünflächen entlang der Talbahntrasse sowie der gesamte Bereich um die Kläranlage. Hinzu kommen landwirtschaftliche Flächen, welche – abgesehen von dem Raumbild – keinen wesentlichen Freiraumwert für die Bewohner:innen besitzen. Hinzu kommen weitere Freiräume, welche zugangsbeschränkt sind. Dazu gehören die Kleingärten und die Hundespielwiese; auch die Schönungsteiche sind nur eingeschränkt erlebbar.
Die Ennepe, welches ein großes Potenzial besitzt, ist nur an wenigen Stellen sichtbar oder erlebbar. Diese bestehen an der „Rochholzallee“ und „Am Werde“; zudem besteht entlang der Talbahntrasse ein Blickpunkt, welcher jedoch (offiziell) nicht für Fußgänger:innen erschlossen ist.
Es bestehen mehrere lineare Baumstrukturen, welche die Aufenthaltsqualität entlang der Verkehrsräume verbessern. Hierzu gehören insbesondere die „Rochholzallee“ und „Am Jägerhaus“. Neupflanzungen entlang der Waldstraße wurden erst vor kurzer Zeit durchgeführt und bieten zukünftig ein großes Potenzial. Zudem besteht ein Teilbereich vor dem Tedox-Markt entlang der Hagener Straße, welcher durch Bäume aufgewertet wird.
Negativ zu bewerten sind diverse hochgradig versiegelte Flächen, welche in Schnellmark bestehen. Allen voran sind hier die Gewerbebetriebe nördlich der Hagener Straße zu nennen. Auch die Parkplätze der Versorgungsmärkte sowie die Sportplätze stellen jedoch eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar.