Anhand der Karte wird gut sichtbar, dass sich fast alle öffentlichen Freiräume in einer Bandstruktur zwischen der Hagener Straße und der ICE-Trasse befinden. Dazu gehören zwei Spielplätze, der Schulhof der Grundschule sowie die beiden Sportplätze (Tennis und Fußball). Im Westen ist zudem der Kleingartenverein angeschlossen. Die Wegeverbindungen zwischen den Nutzungen sind ausbaufähig, sind jedoch aufgrund der parallelen Lage zur Hagener Straße nur von geringem Autoverkehr geprägt. Langfristig ist eine Erweiterung der Achse nach Westen und Osten potenziell denkbar.
Die Spielplätze im Stadtteile weisen deutliche Unterschiede hinsichtlich der Ausstattung auf. Während der Spielplatz an der Haufer Straße/Bergstraße beispielsweise über ein hochwertiges Angebot verfügt, verfügt der Spielplatz „Am Keuthahn“ lediglich über eine Schaukel. Anhand der Ausstattungsmerkmale wurde den Spielplätzen verschiedene mögliche Einzugsradien zugewiesen, um zu überprüfen, wo ggf. noch weiterer Bedarf bestünde. Es fällt auf, dass ein Angebot nördlich der Hagener Straße nicht vorhanden ist. Da sich dort jedoch gegenwärtig nur wenige Wohnhäuser befinden, fällt dies nicht ins Gewicht. Lediglich im Osten würde ein weiterer Spielplatz gegebenenfalls Sinn ergeben; die Stadt verfügt über eine Potenzialfläche „Am Jägerhaus“. Hier ist zu prüfen, ob an dieser Stelle eine Dichte an Kindern im relevanten Alter besteht, welche ein weiteres Spielplatzangebot benötigt.
Zusätzlich sind die Wildgehege im südlichen Wald erwähnenswert, welche auch über die Stadtgrenzen bekannt sind.